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  <title>Hier und Heute - zum Mitnehmen</title>
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  <description>Hier und Heute: Nah dran, sympathisch, emotional - die tägliche Reportage aus NRW.</description>
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    <title>Hier und Heute - zum Mitnehmen</title>
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  <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:52:29 +0100</pubDate>
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  <title>Hier und Heute: 06.02.2010, Methusalem-City</title>
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  <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>&quot;Das größte Altersheim in NRW heißt Bad Sassendorf&quot;, scherzt ein Passant und irgendwie hat er Recht. Jeder dritte Einwohner ist über 65. Demographen haben aber ausgerechnet, dass es in 40 Jahren im Rest Deutschlands genauso aussehen wird. Wir haben uns angeschaut, was das bedeutet. &quot;Früher hab ich mich geschämt, mit einem Rollator einkaufen zu gehen&quot;, erzählt eine alte Dame in der Fußgängerzone: &quot;Hier hat jeder einen!&quot; In Bad Sassendorf wurden alle Stolperfallen beseitigt. Es wird viel getan für Senioren. Sie bestimmen den Markt, sie sind die Kunden. Seniorengerechte Wohnprojekte füllen jede innerstädtische Baulücke. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, der will die letzten Jahre des Lebens genießen. Zum täglichen Tanztee bittet Norbert Bednarek, Alleinunterhalter. Er ist zwar selbst schon weit über 50 - hier aber immer noch ein &quot;junger Mann&quot;. &quot;Donnerstag ist Single-Abend, dann werden hier die Eheringe ausgezogen&quot;, sagt er. Und was gibts für die Jungen? &quot;Ich habe mal angeregt, im Kurpark einen Kinderspielplatz zu bauen&quot;, erzählt Helmut Josch, 66. &quot;Die hätten mich fast gesteinigt.&quot; Der pensionierte Feuerwehrmann aus Frankfurt will nach sechs Jahren wieder weg. In Bad Sassendorf leben ihm zu viele Alte. Reporter Marko Rösseler hat das Leben in Bad Sassendorf beobachtet.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 06.02.2010, Methusalem-City</title>
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  <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>&quot;Das größte Altersheim in NRW heißt Bad Sassendorf&quot;, scherzt ein Passant und irgendwie hat er Recht. Jeder dritte Einwohner ist über 65. Demographen haben aber ausgerechnet, dass es in 40 Jahren im Rest Deutschlands genauso aussehen wird. Wir haben uns angeschaut, was das bedeutet. &quot;Früher hab ich mich geschämt, mit einem Rollator einkaufen zu gehen&quot;, erzählt eine alte Dame in der Fußgängerzone: &quot;Hier hat jeder einen!&quot; In Bad Sassendorf wurden alle Stolperfallen beseitigt. Es wird viel getan für Senioren. Sie bestimmen den Markt, sie sind die Kunden. Seniorengerechte Wohnprojekte füllen jede innerstädtische Baulücke. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, der will die letzten Jahre des Lebens genießen. Zum täglichen Tanztee bittet Norbert Bednarek, Alleinunterhalter. Er ist zwar selbst schon weit über 50 - hier aber immer noch ein &quot;junger Mann&quot;. &quot;Donnerstag ist Single-Abend, dann werden hier die Eheringe ausgezogen&quot;, sagt er. Und was gibts für die Jungen? &quot;Ich habe mal angeregt, im Kurpark einen Kinderspielplatz zu bauen&quot;, erzählt Helmut Josch, 66. &quot;Die hätten mich fast gesteinigt.&quot; Der pensionierte Feuerwehrmann aus Frankfurt will nach sechs Jahren wieder weg. In Bad Sassendorf leben ihm zu viele Alte. Reporter Marko Rösseler hat das Leben in Bad Sassendorf beobachtet.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 30.01.2010, Hauptfach Zukunft</title>
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  <pubDate>Sat, 30 Jan 2010 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Eine Hauptschule im Kölner Problem-Viertel Chorweiler. Viele Schüler träumen von Model-Karrieren oder dem Aufstieg zum Rapper. Bei einem Ausländeranteil von 70 Prozent sprechen nur noch wenige Deutsch. Lernen ist längst abgehakt und bedeutet für die meisten Frust, schlechte Noten und das Stigma, ein Ghettokind zu sein. Zukunft heißt hier Hartz IV. &quot;Man kriegt die eigentlich nur über Erfolgserlebnisse&quot;, sagt Marco Müller, der als Quereinsteiger in einem Lernprogramm den Schülern der sechsten Klasse die Lust am Lernen beibringen möchte. Sein Unterricht ist Teil des Experiments &quot;Selbstlernzentrum&quot;, das die Uni Köln zusammen mit dem Schulamt durchführt. Ein letzter Versuch, die Kinder ins Bildungsboot zu ziehen und Integration zu fördern. Da ist z. B. der zwölfjährige Ajub, der viel älter wirkt als er ist, ein Junge, auf den die Mädchen stehen und einer, der nichts auslässt, wenn die Fäuste fliegen. Er stammt aus einer kurdischen Familie, seine Eltern sprechen kaum Deutsch. Für Bücher ist kein Platz in seinem Leben. Die gleichaltrige Phyllis aus dem Wohnblock gegenüber managt ihre Familie, seit der Vater im Gazastreifen ist und die Mutter mit ihren vier Kindern zurückgelassen hat. Oft kann sie nicht zur Schule kommen, weil sie für ihre Mutter bei Behördengängen übersetzen muss. Pascal (13) wirkt als Deutscher an dieser Schule schon fast wie ein Exot. Er glänzt mit seiner Pfiffigkeit, aber seine Impulsivität macht ihn zu einem besonders schwierigen Schüler. Reporter Wolfgang Minder begleitet die Kinder durch das Schulhalbjahr.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 23.01.2010, Jäger der ewigen Jugend</title>
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  <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>&quot;Den Mephisto kann man beseitigen, gar kein Problem&quot;, sagt die Ärztin und sticht mit einer dünnen Spritze Nervengift in die faltige Stirn des Probanden, um den sich Ärztekollegen dicht drängen. Der &quot;Mephisto&quot; beschreibt im Ärzte-Fachjargon einen besonders hartnäckigen Faltenwurf über den Augenbrauen, den es zu bekämpfen gilt. Zumindest dann, wenn man sich den modernen Mitteln der Altersbekämpfung hingibt. Die Reportage begleitet Patienten bei ihren Versuchen, dem &quot;Risikofaktor Alter&quot;, wie die Anti-Aging-Experten sagen, etwas entgegenzusetzen. Gisbert Weber, Geschäftsmann aus Bonn etwa möchte durch einen Gentest sein Herzinfarkt-Risiko testen lassen und aus dem Ergebnis Konsequenzen für sein Leben ziehen. Eine andere Patientin vertraut auf die Kraft von Hormonpräparaten, die ihr in einem Anti-Aging-Institut verabreicht werden. Sinnlos sei das und unter Umständen sogar schädlich, warnt Thomas Völmel, Altersforscher an der Universität Dortmund. Aber wem soll man nun Glauben schenken? Die Reporter Katharina Gugel und Ulf Eberle heften sich den Jägern der ewigen Jugend an die Fersen und gehen der Frage nach: Kann man das Altern wirklich aufhalten - und wenn ja: wie? Welche Therapien zeigen Wirkung, was ist reine Geschäftemacherei und wo wird es gar gefährlich?; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 16.01.2010, Killer-Keimen auf der Spur</title>
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  <pubDate>Sat, 16 Jan 2010 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Nur vermummt, mit Mundschutz, Kittel und Gummihandschuhen, darf Reporterin Sabine Wagner zu Theo Dietzler. Der 75-jährige Patient liegt seit Wochen isoliert in einem Zimmer des Kölner St. Marien-Hospitals. Er ist eins der unzähligen Opfer des gefährlichen Krankenhauskeims MRSA. Den hat er sich in einer anderen Klinik eingefangen, nach einer Bypass-Operation im linken Bein. Erst schienen die Operationswunden zu heilen, dann entzündeten sie sich so heftig, dass nur noch eine Amputation Schlimmeres verhinderte. Auch in Altenheimen erfährt die Reporterin von MRSA-Keimen, eingeschleppt von Senioren nach Klinikaufenthalten. Die Betroffenen müssen isoliert leben, das Pflegepersonal trägt Schutzkleidung. Und steht wieder eine stationäre Behandlung an, weigern sich viele Krankenhäuser die MRSA-Patienten aufzunehmen. Für Alex Friedrich, Hygienearzt an der Uniklinik Münster, unbegreiflich. Der &quot;MRSA-Papst&quot; hat längst wirkungsvolle Hygiene- und Behandlungsstrategien nach niederländischem Vorbild entwickelt. Inzwischen arbeiten etliche Kliniken im Münsterland sehr erfolgreich damit und tragen für alle sichtbar ein MRSA-Siegel. &quot;Aus Unwissenheit lehnen selbst viele Reha-Einrichtungen Patienten mit MRSA ab&quot;, weiß der Hygienearzt. Für seinen Feldzug hat der Experte inzwischen Veterinäre ins Boot geholt: Ursachenforschung. So werden die Rüssel von Schweinen auf MRSA untersucht: Ansteckungsgefahr für Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten. Reporterin Sabine Wagner bleibt den Killer-Keimen auf der Spur - zwischen Schweinestall und Stationszimmer, zwischen Fakten und Emotionen.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 09.01.2010, 100 Pfoten für den Sieg</title>
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  <pubDate>Sat, 09 Jan 2010 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Daaquam in Nordkanada - Austragungsort der Weltmeisterschaft der Schlittenhund-Gespanne. 350 Musher - so werden die Fahrer und Lenker der Schlitten genannt - mit insgesamt 2.000 Huskies kämpfen um den ersten Platz. Mit dabei: Rudi Ropertz, 68 Jahre, aus Borken in Westfalen und Klaus Starflinger aus Bayern. Die beiden sind Freunde, aber auch heftige Konkurrenten. Sie starten in der &quot;offenen&quot; Klasse, der Königsklasse, in der sie unbeschränkt viele Hunde einspannen können. Drei Rennen über 26 Kilometer werden ausgetragen. Mit der Reise nach Kanada und der Teilnahme an der Weltmeisterschaft lebt Rudi den Traum seines Lebens. Seit 30 Jahren fährt er Rennen mit seinem Hundeschlitten, ein &quot;teures Hobby&quot;, wie er sagt. Die Hunde sind für ihn und seine Frau Marlies Partner und &quot;Lebensgefährten&quot;. Niemals würde er sie verkaufen, obwohl er schon Angebote bekommen hat für seine gut gepflegten und trainierten Huskies. Die Reporter Astrid Schwarzenberger und Christian Weisenborn haben den Hundeliebhaber nach Kanada begleitet, durch alle Höhen und Tiefen eines spannenden Rennens.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 19.12.2009, Disziplin in D-Dur</title>
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  <pubDate>Sat, 19 Dec 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>ennard hat Schatten unter den Augen. Er ist zehn Jahre alt, sieht aus wie ein kleiner Professor und stemmt ein Tagesprogramm, das manchen Erwachsenen umhauen würde: Schule bis vier Uhr am Nachmittag, drei bis vier Chorproben pro Woche, dazu Auftritte an den Wochenenden und immer wieder Konzertreisen durch ganz Europa. Lenny, wie ihn alle nennen, hat eine glockenklare Stimme und ist eines von 30 Goldkehlchen des &quot;Knabenchor Hösel&quot;. Alle kommen aus der Kleinstadt Ratingen bei Düsseldorf und hören auf einen ebenso ehrgeizigen, wie strengen Chordirektor: Toralf Hildebrandt will sich mit seinen Jungen zwischen neun und neunzehn bis an die Spitze der deutschen Knabenchöre hoch singen. Dafür dirigiert er mit eiserner Hand. Dem Erziehungskonzept aus alten Tagen ordnen sich erstaunlicherweise selbst die Größeren ganz cool unter. Der 21-jährige Philipp Tetzlaff ist dem Chorgewand zwar längst entwachsen, doch bei den Sängerknaben mischt er immer noch mit: als Solist, der ein Gesangsstudium plant. Reporterin Sabine Wagner hat den &quot;Knabenchor Hösel&quot; ein halbes Jahr lang begleitet: auf einer Konzertreise durch England, beim Probenwochenende und beim Casting schöner Stimmen.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 05.12.2009, Verlorene Kindheit</title>
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  <pubDate>Sat, 05 Dec 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Peter Laxy muss immer wieder daran denken, wie er viel zu dünn bekleidet bei eisiger Kälte den ganzen Tag schuften musste. Das war 1953 in einem Krefelder Erziehungsheim. Peter Laxy war damals 15 Jahre alt und wurde als Erntehelfer an Landwirte ausgeliehen. Geld hat er dafür nicht erhalten. Er war eines von mehreren hunderttausend Heimkindern, die in den 50er und 60er Jahren in Deutschland geschlagen und erniedrigt wurden. Nun kehrt er zurück in das Heim, zum ersten Mal. Es geht um die Aufarbeitung eines dunklen Kapitels deutscher Erziehung. Klaus Dickneite hat ein ähnliches Schicksal wie Pater Laxy, aber er musste für die Aufarbeitung seiner Vergangenheit lange kämpfen. Er hat seine Kindheit in einem Heim für Körperbehinderte in Volmarstein verbracht und ist dort auch grausam behandelt worden. Jahrelang hat sich die Evangelische Stiftung Volmarstein als Träger geweigert, die Misshandlungen als Teil ihrer Geschichte anzuerkennen. Nun lenkt sie ein und bietet den ehemaligen Heimbewohnern Hilfe an. Reporter Jörg Stolpe hat zwei Menschen getroffen, die über ihre schwere Kindheit reden können, während viele andere Angst vor der Erinnerung haben.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 28.11.2009, Zupfen, Cremen, Klatschen</title>
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  <pubDate>Sat, 28 Nov 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>&quot;Wir kriegen hier jede Braut schön!&quot; Irina Hanoukajeva zupft und zerrt an den Broschen und Perlen, die sie eben in die Hochsteckfrisur einer Heiratskandidatin eingearbeitet hat. Es ist 5 Uhr morgens, doch im &quot;Modezentrum Zariza&quot; in Düsseldorf wird bereits hart an der Schönheit gearbeitet. Die Braut aus Kiew, die ihrem russischen Bräutigam in ein paar Stunden das Ja-Wort geben wird, hat das Rundum-Schön-Paket gebucht: Zupfen, Cremen, Pinseln, Haut, Haar und Fingernägel - in Irinas Beauty-Tempel gelten osteuropäische Schönheitsvorstellungen. &quot;Russische und ukrainische Paare behalten ihren Geschmack auch im Ausland bei. Da muss es glitzern und funkeln und zuviel geht eigentlich gar nicht!&quot; Ein paar hundert Meter entfernt wird es in ein paar Stunden ebenfalls bunt zugehen - und doch ist die Atmosphäre eine ganz andere: Im afrikanischen Schönheitssalon &quot;Ghana-House&quot; sollen die Haare der Frauen möglichst glatt und die Haut möglichst matt werden - weil die Männer das so wollen. Doch das &quot;Ghana House&quot; und Irinas Modezentrum sind vor allem eines - die Klatsch-Zentralen für Frauen, in denen über das geredet wird, was wirklich wichtig ist: Liebe, Männer und Komplexe. Tanja Reinhard und Jörg Laaks haben sich auf die Spuren exotischer Schönheitsideale begeben.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 21.11.2009, Glaspalast mit 5-Sterne-Blick</title>
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  <pubDate>Sat, 21 Nov 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>In Bonn entsteht gerade das Kameha Grand, ein ultramodernes Luxushotel mit 254 Zimmern und Suiten ausgerechnet auf der &quot;Schäl Sick&quot;, wie die rechte und damit schlechtere Rheinseite bei den Rheinländern heißt. Wo früher mal eine Zementfabrik gestanden hat, sollen bald zahlungskräftige Gäste in einer 5-Sterne-Herberge unterkommen. Allein die Architektur ist spektakulär: Etwa die offene Glashalle für 2.600 Personen oder die 1.000 Quadratmeter große Dachterrasse mit Rheinblick. Reporter Stefan Quante hat die Arbeiten in den Wochen vor der Eröffnung (Sonntag, 15.11.09) beobachtet. Vom Casting aufgeregter Azubis bis zum glanzvollen Eröffnungsfest. Er ist dabei, wenn die Handwerker noch bis zur letzten Minute schuften, während neue Mitarbeiter angelernt werden. Die Blaumänner tragen noch einmal beherzt Dreck in die edle Herberge, so dass die Putzgeschwader an ihnen den Ernstfall üben können. Und Hotelchef Carsten Rath fiebert, ob ein Luxushotel in Bonn wirklich gebraucht und angenommen wird.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 14.11.2009, Geschäft mit dem Glück</title>
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  <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>&quot;Wie werde ich glücklich?&quot; Wer hat sich das noch nicht gefragt. Das Geschäft mit dem Glück boomt. Glücks-Seminare versprechen uns ein besseres Leben, Versandhäuser verschicken Glücksbringer aus aller Welt, immer neue Ratgeber bieten Anleitungen zum &quot;Glücklich sein&quot; an. Die Reporter Katharina Gugel und Ulf Eberle tummeln sich auf dem Markt des Glücks und versuchen herauszufinden, was uns denn nun wirklich glücklich macht. Dabei tanzen sie mit anderen Glücksuchenden am niederrheinischen Hariksee, einem so genannten Kraftort. Dort veranstaltet ein bekannter Lehrmeister aus Schwaben ein Wochenendseminar mit Atmen, Meditieren und Trommeln zur Selbstbefreiung. Sie gehen mit einer Dortmunder Hexe auf Glückspilz-Suche, besuchen eine Heidelberger Schule, in der Glück ein Unterrichtsfach ist, und landen schließlich bei einem niederländischen Glücksforscher, der den Schlüssel zum Glück in einem tristen Rotterdamer Hochhaus bewahrt. Eine Spurensuche, die erhellende Einblicke gibt und dabei ein bisschen glücklich macht.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 07.11.2009, Willkommen in der Wirklichkeit</title>
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  <pubDate>Sat, 07 Nov 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Faruk Köse reibt sich die Müdigkeit aus den Augen. Der 25-Jährige hat gerade den Nachtdienst auf der Polizeiwache im Gelsenkirchener Süden hinter sich. Seit zwei Jahren ist er als Kommissar-Anwärter in der Ausbildung und jetzt zum ersten Mal für ein paar Wochen im &quot;richtigen Leben&quot;, auf dem Streifenwagen, unterwegs mit zwei Kollegen. 130 Kilometer ist er in dieser Nacht gefahren: Ruhestörung, Alkoholkontrollen, Schlägereien und versuchte Einbrüche standen auf dem Programm - nichts Spektakuläres - Alltag eben. Auch Christine Strippelmann in Düsseldorf macht der Wechseldienst zu schaffen, der völlig andere Rhythmus von Arbeiten, Schlafen und Freizeit. &quot;Das ist schon hart&quot;, sagt die ehrgeizige Blondine. Sie ist direkt nach dem Abitur zur Polizei und hat es bis heute nicht bereut. Wenn alles glatt geht, sind die beiden in einem Jahr mit der Ausbildung fertig und dürfen sich &quot;Kommissar&quot; nennen. Reporter Ralf Kapschack begleitet Faruk Köse und Christine Strippelmann seit 2007 und war gespannt, wie sie mit dem Polizeialltag auf der Wache klarkommen, wie Erwartungen und Realität zusammenpassen und ob sich die beiden verändert haben. Im März 2008 sendete hier und heute den ersten Teil der Langzeitbeobachtung.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 31.10.2009, Und plötzlich kommt das Jugendamt</title>
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  <pubDate>Sat, 31 Oct 2009 17:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Als das Jugendamt plötzlich bei ihnen auf der Matte stand, gingen bei Familie Rose alle Warnlampen an. Aus der Nachbarschaft hatte es eine Meldung gegeben, dass bei ihnen etwas nicht stimmt. Und das war auch so: In ihrer Wohnung herrschte totales Chaos. Die Eltern schafften es nicht mehr aufzuräumen. Überall lagen Wäsche und Essensreste herum. Kakerlaken breiteten sich aus. Der zweijährige Pascal musste stundenlang auf sich selbst aufpassen, während seine Mutter versuchte Schlaf zu finden. Denn Frau Rose kam morgens oft übermüdet aus der Nachtschicht als Krankenschwester. Die 13-jährige Tochter Jaqueline traute sich nicht mehr, Freunde mit nach Hause zu bringen, weil es so schlimm bei ihnen aussah. Aber dann kam das Jugendamt. Mutter und Tochter sind sich einig: Das war ihre Rettung. Zusammen mit ihrer Familienhelferin haben sie nicht nur ihren Haushalt geordnet. Sie versuchen auch zu einem Familienleben zu finden, das sie vorher so nicht kannten: Reporterin Christiane Haas hat die Roses fast ein Jahr lang besucht und gelernt, wie lange es dauern kann, bis man die Ursachen einer Verwahrlosung an der Wurzel zu fassen bekommt.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 24.10.2009, Männlicher als jede Frau</title>
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  <pubDate>Sat, 24 Oct 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Die Travestie-Künstler im Kölner &quot;Star Treff&quot; geben sich Namen wie Olivia O&#039;Hara, Catherin Leclery oder Nanni Labelle. Dem Gast fällt es nicht schwer, sie als schöne Frauen wahrzunehmen. Sie überzeugen in hohen Absätzen auf der Bühne und geben in den Pausen jedem Besucher das Gefühl, Teil ihrer ganz eigenen Welt - &quot;ihrer Familie&quot; zu sein. Alle Künstler leben für diese Bühnenwelt und freuen sich, wenn sie auch abgeschminkt auf der Straße mit ihrem weiblichen Künstlernamen angesprochen werden. Der schillernde Bühnenrummel und ihre individuellen, oft problematischen Lebensgeschichten fallen aber im Alltag auseinander. Bei ihrer hemmungslosen Energie und Freundlichkeit strahlen sie deshalb auch etwas sehr Zerbrechliches aus. Olivia, die Chefin, heißt eigentlich Oliver, ist 37 Jahre alt, Kölner, und sieht nach etlichen Gesichts-Operationen aus wie Hollywoodstar Cher. Für den Auftritt wird Olivia gefeiert, doch Olli kennt das Gefühl, dass ihn der ein oder andere Stammgast im Alltag nicht kennen will. Reporter Martin Rosenbach hat hinter den Vorhang der Illusionen geschaut.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 17.10.2009, Wenn das Herz nicht mitspielt</title>
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  <pubDate>Sat, 17 Oct 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Elisabeth ist eineinhalb Jahre alt und war in ihrem Leben noch nie an der frischen Luft. Die einzige Umgebung, die sie kennt: ihr Krankenhauszimmer in der Uni-Klinik Münster. Mit einem Herzfehler geboren, wartet das kleine Mädchen mit den großen braunen Augen nun schon seit über einem Jahr auf ein rettendes Spenderherz. Sie ist das Kind auf der Welt, das am längsten durch ein Kunstherz am Leben gehalten wird. Doch wie lange hält sie das noch durch? &quot;Sie müssen bedenken: Damit Elisabeth weiter leben kann, muss erst ein anderes Kind sterben&quot;, so Dr. Stege, der betreuende Arzt. Als endlich die Nachricht kommt, &quot;das Herz ist da&quot;, muss auf einmal alles ganz schnell gehen. Wird Elisabeths kleiner Körper das Spenderherz akzeptieren? Der 15-jährige Florian hingegen hat die rettende Herztransplantation in der Uni-Klinik Münster gerade hinter sich. Vor zwei Jahren war er beim Fußballspielen zusammengebrochen Herzversagen. Auch ihn und seine Familie hat das lange Warten auf das Spenderherz zermürbt. Die Reporterinnen Rebecca Gudisch und Gönke Harms begleiten Elisabeth und Florian auf ihren schweren Wegen zurück ins Leben.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 10.10.2009, Ein Dorf im Goldrausch</title>
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  <pubDate>Sat, 10 Oct 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>&quot;Gold, Gold, Gold! Wir haben Gold!&quot; Glücklich und mit Tränen in den Augen liegen sich die Menschen in den Armen. Junge, Alte, Kinder. Sie alle haben eins gemeinsam: Sie leben in Lieberhausen, einem kleinen Dorf im Oberbergischen. Und aus über 1.400 Bewerbern wurde ihr Dorf im Wettbewerb &quot;Unser Dorf hat Zukunft&quot; mit Gold ausgezeichnet. Das 350-Seelendorf liegt nur eine Autostunde von Köln entfernt. Hier gibt es aber schon mal Probleme mit dem Handyempfang, ganz zu schweigen vom Internet. Austauschen kann man sich am besten im Gasthof Reinhold. Ihre Sorgen können die Gäste am Tresen lassen, bei Tina Reinhold. Sie ist die gute Seele des Dorfes. Und das will was heißen, denn sie ist eine &quot;Zugezogene&quot;. Vor 22 Jahren kam sie der Liebe wegen nach Lieberhausen. Heute kann sich die 46-Jährige nicht vorstellen, woanders zu leben. Ähnlich wie Henning Gauer. Der Landwirt ist ein &quot;Rückkehrer&quot;. Mit 19 wollte er nur noch weg. Doch sein Dorf lässt ihn nicht los. Heute ist Bauer Gauer Herr über 1.400 Hennen, die er liebevoll &quot;Mädels&quot; nennt. Die Gruppenreportage von zehn WDR-Volontären gewährt tiefe Einblicke in die dörfliche Idylle von Lieberhausen.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 03.10.2009, Exodus in den Osten</title>
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  <pubDate>Sat, 03 Oct 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Hermann Bläß wagt mit fast 70 Jahren noch einmal einen Neuanfang. Der gebürtige Düsseldorfer zieht in die östlichste Stadt Deutschlands, nach Görlitz, direkt an die deutsch-polnische Grenze. Er will Ballast hinter sich lassen, neue Regionen erkunden, sagt er. Aber ist das wirklich so einfach, im Alter seine Familie und seine Freunde zurück zu lassen? Reporter Karl Waldhecker hat den ehemaligen Eisenbahner begleitet: von der Wohnungsbesichtigung bis zum endgültigen Umzug in die Stadt an der Neiße. Und er hat andere Ex-Wessis besucht, die sich bereits eingelebt haben. Im Westen sind Kati und Hans Joachim Wittig von Finanzbetrügern fast um ihre gesamte Altersvorsorge gebracht worden. Für das letzte Lebensdrittel planen die gebürtigen Krefelder einen Neuanfang in Görlitz. Denn die verbliebene Rente ist dort fast das Doppelte wert, Lebensmittel und Mieten sind günstig. Regelmäßig gehts zum Einkauf nach Polen. In dem Supermarkt dort fühlen sich die Liebhaber guter Küche fast wie im Paradies.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 26.09.2009, Showdown in Mettmann</title>
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  <pubDate>Sat, 26 Sep 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Umfragen sagen gar nichts. Kämpft bis zum letzten Tag! Am Ende wird es um zwei, drei Prozent gehen! - Peer Steinbrück hat Mühe, den Funken bei seinen Parteifreunden im Biergarten von Haus Hubertus in Erkrath überspringen zu lassen. Zu weit liegt die SPD in allen Erhebungen hinter der CDU und jetzt auch noch der Ärger um Ulla Schmidt. Die heiße Phase im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 hat auch im Wahlkreis Mettmann-Süd begonnen. Da muss der Finanzminister als Kandidat vom Spitzenpolitiker im Handumdrehen zum Kumpel werden. Seine Konkurrentin macht für sich geltend, aus dem Mettmanner Volk zu kommen. Michaela Noll spielt die Karte der Nachbarin, so oft sie kann: Ich komme von hier, ihr kennt mich und ich weiß, wo euch der Schuh drückt. Für Helmut Kreil vom Heimatverein Aule Mettmanner zählen diese Dinge allerdings ebenso wenig wie für die volljährigen Schüler vom Konrad-Heresbach-Gymnasium. Rentner wie Erstwähler wollen wissen, wie es mit Mettmann und dem Rest der Republik in und nach der Krise weiter geht: Wer verspricht das Blaue vom Himmel und wer ist glaubwürdig? Wie gehts weiter mit Bildung, Arbeitsplätzen und Renten? Auch Reporter Jörg Laaks ist ganz nah bei den Menschen - um zu beobachten, wer womit wirklich Punkte macht.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 19.09.2009, Mattke rennt</title>
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  <pubDate>Sat, 19 Sep 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>In nur einer Schicht läuft er bis zu 20 Kilometer: Andreas Mattke Notfall-Läufer im Aachener Uniklinikum. Dabei transportiert er eilige Blutproben von der Notaufnahme in die Blutbank oder Hirnwasser ins Notfall-Labor. Auch bei den rund 70 Operationen pro Tag ist Mattke ständig in Bereitschaft. Mitunter läuft er für nur eine Operation 20 Mal zwischen OP und Pathologie hin und her. Kein anderer kennt das riesige Krankenhaus auf 13 Etagen und seine rund 6.000 Mitarbeiter besser als er. Stress ist sein Lebenselixier, denn Mattkes Telefon steht selten still. Von überall kommen die Aufträge. Und er muss immer schnell sein. Laufschritt ist deshalb für ihn die normale Gangart. Die Reporter Jörg Laaks und Jürgen Spreemann versuchen, ihm mit der Kamera auf den Fersen zu bleiben. Und dabei viele wichtige Abteilungen des riesigen Klinik-Apparates kennen lernen, die sonst kein Patient und Besucher zu Gesicht bekommt.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 12.09.2009, Voller Leben</title>
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  <pubDate>Sat, 12 Sep 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Alles ist rollstuhlgerecht, hell und freundlich. Die Betreuer lachen, schaukeln die Jugendlichen in einer Rolliwippe und ein Schwimmbad gibt es auch. Das nagelneue Jugendhospiz in Olpe ist fast so etwas wie ein Lebensspender für junge Menschen, die bald Abschied nehmen müssen. Alexander und Dietmar leiden an Muskelkrankheiten, die sie immer schwächer werden lassen. Wenn Gleichaltrige richtig durchstarten, Freundinnen haben, Führerschein machen und ihre Ausbildung beginnen, müssen Alexander und Dietmar zusehen, dass sie noch ein paar Dinge ohne Hilfe hinbekommen. Und dabei sind die beiden gerade volljährig geworden. Im Jugendhospiz in Olpe treffen sich die lebenslustigen Jungen aus Anröchte und Velbert. Gemeinsam vergessen sie hier ein wenig, dass für sie immer alles schwerer wird, sie ihre Sprache verlieren und irgendwann gar nichts mehr gehen wird. Olpe ist ein Ort zum Ausspannen und Krafttanken. Reporter Martin Rosenbach begleitet die beiden in ihrem Urlaub im Jugendhospiz. Dabei wird schnell klar, wie sehr die begeisternde Kraft der speziell ausgebildeten Betreuer Trost und auch Spaß für ihre Gäste bringt.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 05.09.2009, Dem Mieter auf der Spur</title>
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  <pubDate>Sat, 05 Sep 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Vermieter zu sein, macht einfach keinen Spaß mehr, seufzt Dirk Grosch. In Hagen haben er und sein Bruder mehrere Häuser und jede Menge Ärger mit den Bewohnern. Die Probleme reichen dabei von unregelmäßigen Mietzahlungen bis hin zum mutwilligen Vermüllen und Verwüsten der Objekte durch Mietnomaden. Dabei bieten auch die Gesetze einem Hauseigentümer wenig Schutz, so die Erfahrung des 42-Jährigen. Dirk Grosch gründete kurzerhand eine Selbsthilfegruppe für Vermieter. Gemeinsam kämpfen sie nun gegen Mietnomaden, warnen sich vor schwarzen Schafen und teilen ihre Erfahrungen. Reporterin Barbara Siebert begleitet die Hagener Hausbesitzer bei dem Versuch, einer stadtbekannten Mietnomadin das Handwerk zu legen, ist dabei, als eine verwaiste Wohnung entrümpelt wird, und besucht einen Mieter, dem zum zweiten Mal die Räumungsklage droht.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 29.08.2009, Große Freiheit - Interrail</title>
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  <pubDate>Sat, 29 Aug 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Darauf haben sich die Schülerinnen Anna, Wiebke und Carla aus Essen schon seit langem gefreut: Ferien endlich mal ohne Eltern, leider auch ohne deren Portemonnaie. In diesem Sommer geht es los. Drei Wochen mit dem Interrail-Ticket per Zug quer durch Europa. Paris, Montpellier, Barcelona und dann irgendwie weiter nach Portugal. Es soll eine richtige Abenteuerreise werden. Die Freundinnen werden gute Nerven brauchen: auf langen Fahrten in überfüllten Zügen, beim Schleppen der Rucksäcke, beim Suchen einer preiswerten Unterkunft. Die drei haben ein paar Ziele im Kopf, sich aber noch nicht genau auf eine Route festgelegt. Schlafen wollen sie in einfachen Hostels, am Strand dagegen nur, wenn es wirklich sicher ist. Vielleicht nehmen die Rucksack-Touristen ein Zelt mit, aber das bedeutet noch mehr Gewicht. Darum machen die Freundinnen vor der Reise einen Praxistest: Einmal zu Fuß mit den Rucksäcken um den heimischen Baldeneysee. Reporter Karl Waldhecker ist ein paar Wochen lang mitgereist.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 22.08.2009, Nur wenn der Mond scheint...</title>
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  <pubDate>Sat, 22 Aug 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Meine Haut ist krank, sagt Francesca, wenn Menschen sie auf der Straße anstarren, weil sie mitten im Sommer eine Jacke, Handschuhe und einen Schutzhelm trägt. Die Zwölfjährige leidet unter Xeroderma Pigmentosum (XP), einer seltenen, genetisch bedingten Lichtempfindlichkeit der Haut. Die Sonne, die eigentlich Lebensfreude bedeutet, ist für XP-Erkrankte eine Bedrohung. Kommen die Patienten in Kontakt mit Tageslicht, bilden sich lebensgefährliche Krebstumore, die operativ entfernt werden müssen. Weil die Nacht den besten Schutz für die Betroffenen bietet, nennt man XP auch Mondscheinkrankheit. Auch Jalal leidet unter XP. Immer wenn der 25-Jährige seine Wohnung verlassen will, muss er Vorsichtsmaßnahmen treffen. Gesicht und Arme cremt er sich mit einer Sonnensschutzcreme Faktor 50 ein. An seinem Schlüsselbund hängt ein Gummiring, der ihm die Intensität der UV-Strahlung anzeigt. Jalal wurde im Libanon geboren. Als sich XP bei ihm bemerkbar machte und kein Arzt helfen konnte, wurde er als Dreijähriger nach Deutschland zu einem Onkel geschickt. Seine Eltern hatten die Hoffnung, dass ihm hier eher geholfen werden könnte. In Deutschland gibt es etwa 40 XP-Betroffene. Manche leben im Verborgenen, andere, so wie Jalal und Francesca, gehen offensiv mit ihrer Krankheit um. Die Sonne ist ihr Feind, aber sie lassen sich von ihr nicht unterkriegen. Reporterin Marion Försching war beeindruckt von dem Lebensmut der Mondscheinkinder.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 15.08.2009, Renn, Täubchen, renn</title>
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  <pubDate>Sat, 15 Aug 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Unter Brieftaubenzüchtern ist Heribert Stoffel aus Dorsten ein gefeierter Held! Drei seiner Vögel siegten beim Barcelona-Wettflug, dem wichtigsten Brieftauben-Marathon der Welt - mehrfach. Auch in diesem Sommer schickt der pensionierte Bergmann seine &quot;Täubchen&quot; ins Rennen. Bei dem so genannten &quot;Kaiserflug&quot; in Barcelona starten auf einen Schlag mehr als 20.000 Tauben aus ganz Europa: ein bombastischer Anblick. &quot;Tauben züchten ist wie ein Virus&quot;, erzählt er. Eine Sucht, der er seit frühester Jugend verfallen ist. Genauso wie Sohn Uwe, der weiße Tauben für Hochzeiten vermietet und vom Vater unterstützt wird. Und während seine Profi-Langstrecken-Flieger dem heimischen Schlag entgegensteuern, fiebert Heribert Stoffel im seinem Garten ihrer Ankunft entgegen. &quot;Eine Taube enttäuscht Dich nicht&quot;, schwärmt er: &quot;Die sind treu. Wenn eine nicht zurückkehrt, ist ihr wirklich was passiert.&quot; Siegertauben zu züchten ist ein schwieriges Geschäft. Reporterin Janine Stolpe-Krüger hat dem Starzüchter auf die Finger und ins Gelege geschaut. Eine Reportage über Brüten nach Plan, Geburtenkontrolle mit Gips-Eiern, Gummiringe und Federstempel gegen Wettbetrug und den idealen Taubenkot, der jeden Züchter glücklich macht.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 08.08.2009, Boeckmanns Nest und Meisters Villa (Wdh. v. 20.12.2008)</title>
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  <pubDate>Sat, 08 Aug 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>&quot;Wir wollen unseren Kindern auf keinen Fall auf die Nerven gehen&quot;, sagen Marina und Walter Meister, beide über 80 Jahre und fit. Deshalb haben sie sich nach langer Überlegung entschlossen ins Altenheim zu ziehen. 53 Jahre lang haben sie in ihrem Haus in Wuppertal gewohnt. Hier sind die beiden Söhne groß geworden, die Enkelkinder oft gewesen. Der prächtige Garten ist das Jahrzehnte lange Werk von Marina Meister. Jetzt heißt es Abschied nehmen vom geliebten Garten, dem Haus und den Sachen, die sie nicht alle mitnehmen kann. Auch Christof Boeckmann ist für seine 84 Jahre sehr fit, fährt alle Wege mit dem Fahrrad. 35 Jahre lang hat er in seiner Wohnung im 15 Stock in Köln gewohnt. Er war süchtig nach dem alles geliebten Blick über Köln. Jetzt zieht er in den zweiten Stock ins Altersheim. Reporterin Tanja Reinhard hat die drei Menschen begleitet beim Umzug und dem Abschiednehmen von ihrem alten Leben.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 01.08.2009, Um die Welt für&#039;s Vaterland (Wdh. v. 11.10.2008)</title>
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  <pubDate>Sat, 01 Aug 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Sie geht dorthin, wo der Pfeffer wächst. Anne Stenner hat ihre Taschen gepackt, sich von ihrer Familie und ihren Freunden in Hemer bei Iserlohn verabschiedet und macht sich auf in ein neues Leben. Sie ist eine von rund 40 jährlichen Absolventen der Akademie des Auswärtigen Amtes, die kurz vor ihrer ersten Auslandsverwendung in einer deutschen Botschaft stehen. Antananarivo, Madagaskar, lautet der erste von vielen künftigen Einsatzorten der 22-jährigen Konsulatssekretärin. Reporter Ulf Eberle hat den spannenden Berufsstart der jungen Frau begleitet und dabei ein noch recht unbekanntes Land kennen gelernt und viel über die Arbeit in einer deutscher Botschaft erfahren. Auf Madagaskar erwartet Anne Stenner ein Leben der Extreme: Einerseits gehört die Insel zu den ärmsten Ländern der Welt, andererseits weiß Anne Stenner, dass sie als Botschaftsangehörige in einem verhältnismäßig luxuriösem Umfeld arbeiten und leben wird. Die 22-Jährige wird in einem eigenen Haus mit Personal wohnen. Und sobald sie sich ins Stadtleben stürzt, werden sie hungrige Kinder anbetteln. Wie wird es der jungen Frau in den ersten Tagen ergehen?; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 25.07.2009, Vom Tempel in den Friseursalon (Wdh. v. 10.01.2009)</title>
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  <pubDate>Sat, 25 Jul 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Eine volle Haarmähne statt dünner Fusselsträhnen in einem kleinen Krefelder Friseursalon lassen sich Frauen jeden Alters diesen Traum von Schönheit erfüllen. Das Anschweißen der Natursträhnen ist nicht billig. Bis zu 1.000 Euro kostet die Haarverschönerung, die alle vier Monate wiederholt werden muss. Trotzdem sind immer mehr Frauen bereit, diesen Preis zu bezahlen. Dabei wissen die Kundinnen ja gar nicht, wessen Haare es eigentlich sind, die sich auf ihrem Kopf mit den eigenen Haaren mischen. Die Reporterinnen Rebecca Gudisch und Gönke Harms begeben sich auf Spurensuche und verfolgen den Weg der Haare. Es ist eine lange Reise vom Friseursalon in Krefeld über Europas größten Haar-Umschlagplatz in Italien bis nach Indien, dem Ursprungsort der teuren Strähnen. Gespendet werden die Haare u. a. von indischen Frauen im Shiva-Tempel Mahadeshwara. Das Abrasieren der Haarpracht im Tempel ist ein Ritual, mit dem die Frauen um Gesundheit oder eine besondere Gunst bitten. Die Tempelbruderschaft überlässt die gespendeten Haare gegen eine finanzielle Entschädigung einem lokalen Haarhändler und finanziert mit dem Erlös karitative Einrichtungen. Die Haare werden schließlich von der italienischen Firma Great Length aufgekauft, aufbereitet und nach Deutschland exportiert.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 18.07.2009, Großes Geschäft (Wdh. v. 31.01.2009)</title>
  <link>http://medien.wdr.de/m/1247930400/hierundheute/wdr_fernsehen_hier_und_heute_20090718.mp4</link>
  <pubDate>Sat, 18 Jul 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Fünf Tonnen Sand hat Teli Psarras ankarren lassen, damit seine Fabrikationshalle in Grevenbroich ein bisschen nach Wüste aussieht. Alles ist ausgeleuchtet, der Hintergrund mit rotem Stoff ausgekleidet und der bestellte Fotograf bereit für die Katalogaufnahmen vom 750 Global XL Oriental. Zwei Jahre hat Teli Psarras an dem Luxus-Toilettenwagen gebaut, heraus gekommen ist ein mobiles Örtchen wie aus Tausendundeiner Nacht. Jetzt soll das Schmuckstück nach Dubai gebracht und dort der arabischen High-Society vorgestellt werden. Wir haben tatsächlich den Kreis um die Königshäuser von Dubai und Abu Dhabi im Visier.&quot; beschreibt Teli Psarras seine ehrgeizigen Pläne. Dubai und das ganz große Geschäft. Für Renate und Wolfgang Wetzler us Düren ist der Traum schon wahr geworden. Ihr Unternehmen hat den größten Auftrag der 150-jährigen Firmengeschichte aus Dubai bekommen: 95.000 Quadratmeter Edelparkett sollen sie verlegen. Nicht irgendwo, sondern in den Luxus-Suiten des höchsten Hauses der Welt Burj Dubai in Dubai. Verantwortlich für die Montage der Dielen aus dem seltenen Muicatiara-Holz ist Handwerksmeister Thomas Anschütz. Der 55-Jährige war bereits zwei Mal im arabischen Emirat, wo er selbst in einem Mittelklasse-Hotel unterkommt. Reporter Jörg Laaks auf den Spuren teurer Planken, einer mobilen Luxustoilette und den hohen Häusern Dubais.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 11.07.2009, Laubenpiepers fremde Nachbarn (Wdh. v. 23.08.2008)</title>
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  <pubDate>Sat, 11 Jul 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Im Kölner Kleingartenverein Vor St. Gereon leben deutsche Laubenpieper Zaun an Zaun mit Nachbarn aus aller Welt. Von den 110 Pächtern stammen nur etwa 40 aus Deutschland. Die meisten Schrebergärtner hier haben türkische Wurzeln. Osman Oruc und seine Frau Suela sind vor 28 Jahren nach Köln gekommen. Zwischen Hackfleischspießen und Gartenzwiebeln starten sie jetzt in ihre vierte Kleingartensaison. Ihre Parzelle im Tulpenweg sei ihr kleines Paradies, sagt Osmann Oruc, der sonst in der Getränkeabteilung eines Supermarktes arbeitet. Er hat auch zwei Gartenzwerge im Schrebergarten stehen, man müsse sich ja anpassen. Natürlich muss sich jeder in der Kleingartenkolonie an die Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes halten. Darüber wachen der 1. Vorsitzende des Vereins Christoph Kürten und seine Frau Monika. Zwei Monate haben Reporter Stefan Weiße und sein Team beobachtet, wie das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Charaktere funktioniert im deutschen Schrebergarten.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 04.07.2009, Runter von der Fünf</title>
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  <pubDate>Sat, 04 Jul 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Ich habe in der Schule einfach gar nichts mehr gemacht, sagt Tristan. Computerspielen war immer wichtiger. Warum, kann der 17-Jährige aus Wattenscheid nicht wirklich beantworten. Er gilt als hochbegabt. Trotzdem hat er nur Fünfen geschrieben. Im Internat des Bodelschwingh-Gymnasiums in Windeck an der Sieg - in ländlicher Idylle weit weg von zu Hause - sucht Tristan nun eine neue Chance. Die Betreuer und Lehrer setzen auf individuelle Förderung. Der Alltag ist genau durchstrukturiert. Zweimal am Tag müssen die Schüler zur Hausaufgabenbetreuung. Beinahe 1.300 Euro monatlich kostet das Internat. Tristans Mutter ist froh, dass das Jugendamt einen Großteil davon übernimmt. Auf Anraten eines Sozialarbeiters ist auch der 11-jährige Alexander aus Bonn nach Windeck gezogen. Seine Mutter ist alleinerziehend und nicht mehr mit ihm klar gekommen. Ob ein Internat das auffangen kann, was zu Hause nicht funktioniert hat? Tristan und Alexander müssen vor allem von den Fünfen runterkommen, wenn sie das Schuljahr packen wollen. Gar nicht so einfach, wenn Heimweh und erste Niederlagen dazwischenfunken. Ein Jahr lang hat Reporterin Anne Bielefeld mit den Internatsschülern mitgefiebert.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 27.06.2009, Vom Hotelier zum Herbergsvater</title>
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  <pubDate>Sat, 27 Jun 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Nach 20 Jahren in der Hotellerie hat Martin Borgwald eine neue Herausforderung gesucht. Anfang des Jahres hat der ehemalige Direktor eines 4-Sterne-Hotels die Leitung der 300-Betten-Jugendherberge am Möhnesee im Sauerland übernommen. Genau genommen sind es zwei Häuser, eines ist in Betrieb, das andere eine Großbaustelle. Doppelte Arbeit also für den 42-Jährigen und damit manchmal fast ein Rund-um-die-Uhr-Job. Dutzende Handwerker in dem einen Haus, täglich neue Gäste in dem anderen. Schulklassen, Rad-Urlauber, Wanderer und viele Stammgäste. Schlafsäle und Hagebuttentee diese Zeiten sind vorbei. Das Deutsche Jugendherbergswerk feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Und das neue Haus soll ein Vorzeigeprojekt werden: Zimmer mit Bad und Seeblick, Kaffee und Kuchen im Bistro. Aber nur, wenn die Jugendherberge Möhnesee rechtzeitig fertig wird. Und die Zeit ist knapp. Ende Juni soll es so weit sein. Reporter Karl Waldhecker hat den Endspurt begleitet.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 20.06.2009, Wo ist denn jetzt der Himmel?</title>
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  <pubDate>Sat, 20 Jun 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Als sie ein kleines Mädchen war, hat sich Lieselotte immer gefragt, wie das denn wohl sein wird, wenn sie mal tot ist. Mit ihren kleinen Fingern hat sie ungeduldig auf die Flugzeuge hoch oben in der Luft gezeigt und ihre Mutter gefragt, ist es da? Verschwinde ich da hinter den Wolken? Wo ist denn jetzt der Himmel? Über 80 Jahre ist das jetzt her. Lieselotte lebt inzwischen im Altenheim und mit jedem Tag kommt sie dem Himmel ein bisschen näher. Ihre Zimmernachbarin Wanda Neuhaus ist jeden Tag sauer auf Gott. Weil der sie ruhig endlich holen könnte. Jutta Selbach steht eigentlich nur jeden Morgen auf, weil sie weiß, dass ihr Siggi immer pünktlich um halb elf an ihre Zimmertür klopft. Nach ihren Schlaganfällen musste sie ins Heim, ihr Mann Siggi blieb allein zuhaus zurück. Er besucht seine Jutta jeden Tag, vormittags und nachmittags. Zwei Wochen lang ist Reporterin Ina Reuter zu Lieselotte Pickshaus und den anderen ins Heim gezogen - als Zimmernachbarin mit Videokamera im Gepäck. Erlebt hat sie eine Zwangsgemeinschaft von 15 alten Menschen. Ein Zimmer, vierzehn Quadratmeter mit separater Dusche und WC, drei Mahlzeiten am Tag, Pflegehilfe bei Bedarf. Ist das alles, was am Ende übrig bleibt? Lieselotte Pickshaus fragt sich das jeden Tag.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 13.06.2009, Im Schloss der alten Damen</title>
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  <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Ein paar barocke Möbel und Ölgemälde wandern über den Außenaufzug in das neue und letzte Zuhause für Irmgard von Marburg. Sie zieht ins Damenstift auf Schloss Ehreshoven im Bergischen Land. Wie den anderen Bewohnerinnen - Freifrauen, Gräfinnen und Prinzessinnen - ist ihr nicht viel geblieben aus dem Familienbesitz. Die von Marburgs mussten nach dem Krieg aus Schlesien fliehen und beinahe alles zurücklassen. Gemeinsames Essen unter dem Kronleuchter, eine Runde Schwimmen im tiefer gelegten Springbrunnen und dazwischen ein Tässchen Mokka im Park oder Puzzeln im gelben Zimmer. Wird die Neue mit 72 Jahren die jüngste frischen Wind in die alten Gemäuer bringen? Auf jeden Fall werden sie sich von den alten Zeiten erzählen, von Verlust und dem zähen Ringen um Selbständigkeit. Die Reporter Katharina Gugel und Ulf Eberle trafen u.a. Prinzessin Lobkowicz, die es es von Kroatien nach Kenia verschlug, wo sie 35 Jahre lang eine Schule leitete.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 06.06.2009, Auf eigenen Beinen</title>
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  <pubDate>Sat, 06 Jun 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Rolf, nun lass ihn doch mal ausreden. Maria Haßmann kennt diese Situation. Die Emotionen kochen hoch, wenn ihr Mann Rolf und Sohn Rolf-Bernd diskutieren, wie das einzige Kind der Familie sein Leben in Zukunft meistern will. Rolf-Bernd ist 43 und Spastiker. Rund um die Uhr braucht er Menschen, die ihm helfen. Bislang waren das immer Vater und Mutter. Jetzt sind Maria und Rolf Haßmann knapp 80 und können einfach nicht mehr. Aber sie wollen sicher sein, dass ihr Sohn versorgt ist. Ein Heim kommt für Rolf-Bernd nicht in Frage. Rolf-Bernd Haßmann hat Jura studiert und arbeitet bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Ein selbstbestimmtes Leben war immer sein Ziel. Mit Hilfe eines Pflegedienstes will er die Herausforderung annehmen. Reporter Kai-Hendrik Haß hat die Familie in der Woche des Abschieds begleitet und RolfBernd jetzt nach einem halben Jahr Selbständigkeit wieder besucht. Das Leben des 43jährigen hat sich erheblich verändert auch durch einen Schicksalsschlag. Seine Mutter ist gestorben.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 30.05.2009, Tauben, Sterne und ein Fluss</title>
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  <pubDate>Sat, 30 May 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Flusskreuzfahrten liegen im Trend. Im Kampf um die Passagiere überbieten sich die Reedereien mit besonderen Attraktionen. Auf ihrer Fahrt von Köln nach Nürnberg etwa empfängt das Luxus-Kreuzfahrtschiff &quot;River Cloud&quot; Deutschlands besten Koch, Harald Wohlfahrt - für beide eine Premiere.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 23.05.2009, Kevin kommt schon klar</title>
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  <pubDate>Sat, 23 May 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Eines Tages kam das Jugendamt, als es zuhause ganz und gar nicht mehr gut lief. Damals, mit 16 Jahren, entschied sich Kevin, seine Familie zu verlassen und in ein Heim zu ziehen. Das war für ihn eine schwere Entscheidung: Er ging fort von seinen Eltern, die sich nun Vorwürfe machten, versagt zu haben, die sich fragten, was sie alles falsch gemacht hatten. Er ging weg von drei Geschwistern, mit denen er aufgewachsen war. Stattdessen lebte er in einem Jugendwohnheim in Leverkusen-Opladen. Seine Familie hat sich im Heim nur selten blicken lassen. Vielleicht tat die Trennung doch zu weh. Aber Kevin hat seine Entscheidung nie bereut, sagt er. Zweieinhalb Jahre später steht der 19-Jährige jetzt vor dem nächsten großen Schritt: Er möchte in die erste eigene Wohnung ziehen. Kevin will endlich die Tür hinter sich schließen können, seine Ruhe haben und das eigene Leben leben können. Reporterin Christiane Haas ist dem Jugendlichen ein Stück seines Weges gefolgt: vom Abschied im Heim, dem Umzug in die eigene Wohnung, bis hin zu den Besuchen bei seinen Eltern, die er nun wieder etwas öfter sieht.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 16.05.2009, Die Gutmenschen von Gerthe</title>
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  <pubDate>Sat, 16 May 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Gerd Kivelitz stiefelt über die alten Halden der Zeche Lothringen, im Schlepptau eine Schulklasse von Zehnjährigen. Denen erzählt er, dass hier einmal 40 000 Bergarbeiter geschuftet haben und warum das jetzt nicht mehr so ist. Der 74jährige pensionierte Lehrer bietet solche Führungen auch für Touristen an, wenn die sich schon mal hierher verirren, in den Nordosten Bochums, genauer nach Bochum-Gerthe. Kivelitz ist ein ehrenamtliches Multitalent. Zusammen mit seiner Frau Ilse kümmert er sich auch noch um das &quot;Kulturmagazin&quot; in Gerthe, ein kleines Theater, das Comedy, Kinderprogramme und Literaturveranstaltungen in den sonst tristen Stadtteil bringt. Markus Büssecker ist gerade 30 geworden und schon deshalb eine ehrenamtliche Ausnahme. Jeden Donnerstag liest er den Kindern des Katholischen Kindergartens von Gerthe selbstausgedachte Geschichten vor. Peter Junge ist nicht nur einmal unter der Woche im Einsatz. Sondern er investiert auch noch fast alle Wochenenden in seinen Verein, den TV Gerthe. Der 50jährige leitet dort die Judo-Abteilung und seine kleinen und großen Kämpfer sieht er manchmal öfter als seine Familie. So unterschiedlich diese Menschen sind, so verschieden ihre Aufgaben und die Gründe für ihr ehrenamtliches Engagement in ihrem Stadteil sind, eins haben sie gemeinsam: Ohne Menschen wie Gerd Kivelitz, Markus Büssecker und Peter Junge wäre Gerthe ein gesichtsloser Vorort, der seine besten Zeiten hinter sich hat.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 09.05.2009, Wir sind alle unter Schock...</title>
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  <pubDate>Sat, 09 May 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Ruwel ist der größte Arbeitgeber in der Region Geldern am Niederrhein. Nun könnte für die Mitarbeiter jeder Tag der letzte sein: Seit der Leiterplatten-Hersteller vor drei Monaten Insolvenz anmelden musste, hat die Hälfte der Belegschaft bereits die Kündigung erhalten. Noch kämpft der Insolvenzverwalter um neue Investoren. ; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 02.05.2009, Zum Lieb haben</title>
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  <pubDate>Sat, 02 May 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Stolz legt Annette Koch ihr Neugeborenes ins Kinderbettchen. Layla wiegt 4150 Gramm und ist 42 Zentimeter lang. Ein lächelnder Wonneproppen und ein perfektes Baby. Es schreit nicht, braucht keine Milch und wird sein Leben lang klein und niedlich bleiben. Denn Layla ist eine Puppe, die bis ins kleinste Detail einem echten Kind nachempfunden ist. Reborn Babys heißen diese Vinyl-Geschöpfe. Zum ersten Mal sind sie Ende der achtziger Jahre in den USA aufgetaucht, aber längst gibt es auch in Deutschland viele glückliche Puppenmuttis. Puppenkünstlerinnen wie Anette Koch erwecken in aufwendigen Techniken die Reborn Babys förmlich zum Leben. Jede Ader, jede Falte, jedes Härchen sieht täuschend echt aus. Manche Babypuppen können sogar weinen oder atmen. Als Vorlage dienen Fotos, gern auch von den eigenen Kindern. Natürlich tragen Reborns richtige Babykleidung und liegen in Kinderwagen oder betten. Nur krabbeln können sie (noch) nicht. Reborn Babys sind kein Kinderspielzeug. Sie werden auch nicht gekauft, sondern adoptiert von Erwachsenen, in der Regel Frauen. Für manche sind die Puppen Kindersatz, für andere eine Erinnerung an ihre Zeit als junge Mutter oder an ein verlorenes Baby. Reborn-Puppen wecken mütterliche Gefühle, halten jung und spenden einsamen Menschen Trost. Vinyl zum lieb haben.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 25.04.2009, Single, mit Kind, sucht...</title>
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  <pubDate>Sat, 25 Apr 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Wäre schon witzig, wenn Mama jemanden kennen lernen würde. Die 9jährige Leticia schmunzelt und ihre Mama schaut erstaunt. Früher hättest Du das nicht so toll gefunden, sagt Dorothea Dyczek. Vielleicht hat sich die Einstellung geändert, weil die alleinerziehende Mutter aus Essen nun schon seit sechs Jahren Single ist. Mir ist bislang einfach niemand über den Weg gelaufen, sagt die 38jährige. Die Partnersuche ist ohnehin nicht einfach. Die Vertriebsassistentin ist voll berufstätig. Vor der Arbeit, nach der Arbeit und an den Wochenenden beansprucht Leticia ihre volle Aufmerksamkeit. Vielleicht ändert sich das Leben ja in den Osterferien. Dorothea hat sich getraut und einfach gebucht: Singlereise für Alleinerziehende. Fünf Tage lang geht es ins Allgäu. Dreißig andere Mütter und Väter werden mit ihren Kindern dabei sein. Eine Frau mit Kind hat bestimmt mehr Verständnis für die eigene Situation, sagt Michael Dresing aus Wuppertal. Auch er ist mit seiner Tochter im Allgäu dabei. Leara ist fünf. Michael will die Erwartungen aber nicht zu hoch schrauben. Hauptsache, wir haben Spaß, sagt der 37jährige. Ob ausgerechnet Michael und Dorothea im Allgäu zueinander finden werden? Reporterin Anne Bielefeld geht mit auf die Reise der Alleinerziehenden und ist gespannt.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 18.04.2009, Von Zockern, Ladies und Rennpferden</title>
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  <pubDate>Sat, 18 Apr 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Ob Kupferfeder wirklich laufen kann? Sie ist zum ersten Mal in ihrem Leben reif für die Bahn, sagt ihr Trainer Sascha Smrzcek. 66 Rennpferde trainiert er in Düsseldorf-Grafenberg bei den Dreijährigen ist das immer so eine Gefühlssache, ob sie starten werden. Wie sie drauf sind, wie gut sie laufen die Tage zuvor. Man will sie ja nicht überfordern, sagt der Trainer. Es riecht nach Stall, viel Mist. Der türmt sich meterhoch zwischen den Boxen, aus denen gerade Melanie Timberlan einen zweijährigen Hengst heraus bugsiert. Die sind noch richtige Kinder, lacht die Arbeitsreiterin. Und tatsächlich gucken die Zweijährigen auch ein bisschen verwundert aus dem Fell, wenn sie so ihre Runden drehen. Längst nicht so abgeklärt wie Prinz Flori, der Star im Stall. Der ist nämlich siegreich bis über beide Ohren und viel Wert: 1 Million so etwa. Auch Manfred Rundt ist ein Besessener. Seit 30 Jahren ackert er mit seinem Trecker über die Bahn, eggt und füllt Sand auf. Und am Renntag fährt er die Startmaschine. Alle arbeiten auf nur einen Stichtag hin: Den 12. April da wird der Düsseldorfer Stutenpreis ausgetragen. Und da kommen sie dann alle, die es nicht lassen können: Die Besitzer und auch die Zocker. Reporterin Petra Storch hat sie alle getroffen.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 11.04.2009, Expedition an die Rur</title>
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  <pubDate>Sat, 11 Apr 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Die Rur wäre selbst für die Alpen oder Rocky Mountains eine wahre Zierde. Sie entspringt im Hohen Venn, fließt als ungezähmter Gebirgsbach durch die Nordeifel und mündet nach 170 wilden Kilometern in den Niederlanden in die Maas. Jürgen Vogt und Thomas Förster waren an der Rur unterwegs - von der Quelle bis zur Mündung, unter, an und auf dem Wasser. Seit 25 Jahren ist Nordrhein-Westfalen wieder Biber-Land. Angefangen hat alles an der Rur und ihren Bächen. Die Nachkommen der ersten Biber-Pioniere betreiben heute Naturschutz mit den Zähnen und haben ganz neue Landschaften geschaffen. Sie zu beobachten, ist allerdings nicht einfach. Auch andere ehemals verschwundene Tierarten haben sich die Rur und ihre Täler zurück erobert. Lachs und Uhu sind in der Nordeifel wieder auf dem Vormarsch.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 04.04.2009, Es geht ums Ganze</title>
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  <pubDate>Sat, 04 Apr 2009 17:20:00 +0200</pubDate>
  <description>Hindernisrennen - so nennen die Opel-Beschäftigten in Bochum den Weg vorbei an den Kamerateams zwischen Parkplatz und Werkstor. Kaum jemand von ihnen will sich noch äußern, zu oft ist ihr Arbeitsplatz in den vergangenen Jahren belagert worden von Journalisten, die Tränen sehen oder lautes Gezeter hören wollten. Auch jetzt lauert sie wieder, die Presse. Wie die Geier beim sterbenden Tier, sagen manche. Carsten Adametz sieht das anders. Der vierfache Familienvater arbeitet seit 20 Jahren bei Opel im Presswerk, und damit das auch so bleibt, sei der Druck von außen dringend nötig, sagt er. Auch in meiner Eigenschaft als Vertrauensmann predige ich den Kollegen, dass wir Öffentlichkeit brauchen, um gegen das Gerede von Verstaatlichung und Insolvenz anzukommen. Die Politiker machen das doch genau so. Erst macht Steinmeier in Rüsselsheim einen auf Klassenkämpfer, dann geht Lafontaine bei uns in Bochum auf Wahlkampftour. Mit Opel kann man Stimmen fangen - und das müssen wir für uns nutzen! Reporter Jörg Laaks hat die entscheidende Phase bei Opel in Bochum aus nächster Nähe begleitet.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 28.03.2009, Der Kinderarzt von Katernberg</title>
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  <pubDate>Sat, 28 Mar 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Reinhard Kennemann hat viel zu tun, sehr viel sogar. Sein Wartezimmer ist voll, er hetzt von einem Patienten zum nächsten. Und trotzdem weiß er nicht, wie lange er seine Praxis noch unterhalten kann. Reinhard Kennemann ist Kinderarzt und praktiziert in Essen-Katernberg, einem Arbeiterviertel mit hohem Migrantenanteil. Privatpatienten hat er so gut wie keine. Hier hat die Gesundheitsreform besonders hart zugeschlagen. Für einen Kassenpatienten erhält er rund 30 Euro pro Quartal, egal wie oft das Kind in diesem Zeitraum behandelt werden muss. Das ist zu wenig, findet Reinhard Kennemann. Für den Fall, dass sein Ultraschallgerät repariert werden muss, hat er kein Geld übrig. Wenn hier eine Praxis zum Beispiel aus Altersgründen aufgegeben wird, finden sie keinen Nachfolger, hat der Mediziner von zwei Kollegen aus dem Viertel erfahren, die bald in Rente gehen wollen. Es lohne sich einfach nicht. Dabei sei Kinder- und Jugendmedizin gerade in sozial schwachen Stadtteilen sehr wichtig. Reporter Jörg Stolpe hat den Alltag des Kinderarztes begleitet und erfahren, dass nicht alle Ärzte reich sind.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 21.03.2009, Akte Mensch</title>
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  <pubDate>Sat, 21 Mar 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Abladestelle für den angestauten Frust und Blitzableiter für soziales Unwetter so fühlen sich oft die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) in Wuppertal. Für viele Menschen ist die ARGE so etwas wie die letzte Instanz, an die man sich wenden kann, wenn man ganz unten angekommen ist. Ihre Wut lassen die Kunden, wie sie laut Dienstanweisung genannt werden sollen, dann an denen ab, die auf der anderen Seite des Tisches sitzen. Mitarbeiter in der Leistungsgewährung wie Hartmut Höller sind Anlaufstelle, wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist. Hier hängen alle Fälle im Aktenschrank und werden lebendig, wenn Hartz IV-Empfänger vor der Tür stehen. ARGE-Mitarbeiter Höller muss sich oft durch Formulare und Bestimmungen kämpfen, die in einem unverständlichen Behördendeutsch verfasst sind, und entscheidet mit der Zahlung oder der Stornierung über das Wohlergehen ganzer Familien. Jeder zehnte Einwohner ist in Wuppertal von der ARGE abhängig, hat ein Recht auf regelmäßige Zahlung und korrekte Bearbeitung seiner Anträge. Das sind knapp 43.000 Menschen. Viele ARGE-Mitarbeiter sind schlichtweg überlastet, hat Reporter Christian Pietscher festgestellt.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 14.03.2009, ...es muss ja irgendwie weitergehen!</title>
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  <pubDate>Sat, 14 Mar 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Trauer, Angst, Wut, Verzweiflung - mit diesen Gefühlen leben im Moment die Menschen, die vom Einsturz des Kölner Stadtarchivs unmittelbar betroffen waren. Menschen, deren Häuser in Trümmern liegen, die evakuiert wurden, die nicht wissen, ob sie jemals wieder in ihr Zuhause zurück können.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 07.03.2009, Hamster &amp; Co</title>
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  <pubDate>Sat, 07 Mar 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Wenn Nadine Petersen morgens zur Arbeit kommt, freut sie sich tierisch auf ihre Lieblinge: Papageien, Hamster, Meerschweinchen, Frettchen oder sogar Stinktiere. Die gelernte Tierarzthelferin ist Verkäuferin in einem Duisburger Zoogeschäft der Superklasse. 1.400 qm für Tiere fast jeder Art. Viele ihrer Schützlinge würde Nadine Petersen am liebsten niemals wieder hergeben. Die beiden Gürteltiere zum Beispiel sind ihr richtig ans Herz gewachsen. Mehrere tausend Besucher ziehen täglich mit Kind und	 Kegel durchs Geschäft, vorbei an den Aquarien durch den Streichelzoo bis zur Futterwiese. Manche wollen nur gucken und staunen, wie im Zoo.	 Andere sind wirklich auf der Suche nach ihrem Traumtier. Der eine will ein Minischwein für die Wohnung zähmen, ein anderer einem Papagei unbedingt das Sprechen beibringen. Immer soll das gekaufte Tier neues Familienmitglied werden. Wer es exotischer mag, lässt sich von Uwe Hauch	 beraten. Der ist Fachmann für Vogelspinnen, Schlangen und Krokodile. Bei ihm geben täglich auch Kunden ihre Echsen wieder ab, weil sie zu groß geworden sind für das heimische Terrarium. Dann fließt auch schon mal eine Träne. Andere Kunden sind Hobbyzüchter und verkaufen Uwe Hauch ihren Schlangennachwuchs für ein paar Euro im Laden. Zuhause wird es immer spannend: Ist das erworbene Minischwein auch stubenrein und verträgt sich der Hamster mit der Katze ? Reporter Arnd Güttgemanns hat	 sich umgesehen auf dem &quot;Markt der Tiere.&quot;; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 28.02.2009, Zurück ins Leben</title>
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  <pubDate>Sat, 28 Feb 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Ich habe mich noch gehört, als ich Hilfe geschrien habe. Ich sah meinen Fuß, die Kollegen und die Feuerwehrleute, dann war ich weg. Frank Eske ist erst wieder auf der Intensivstation aufgewacht. Das Bein haben sie dem Lagerarbeiter nach einem Arbeitsunfall amputieren müssen. Nach Wochen im Krankenhaus und vielen Schmerzen fiebert er dem Tag entgegen, der ihn ein bisschen in sein altes Leben zurückbringen soll: Frank Eske hat die erste Anprobe seiner Beinprothese. Noch klemmt es, aber das erste Mal seit Monaten steht er allein auf seinen Beinen, ohne Krücken, ohne Rollstuhl. Am liebsten würde er gleich losrennen, wieder zur Arbeit gehen, sein Schrebergartenhaus weiter umbauen und seiner Frau zu Hause helfen. Aber erst mal kommt die Reha, da lernt er neu gehen. Ich wollte es gar nicht wahrhaben, sagt Anja Kerßenfischer. Die 30-Jährige bekommt kurz nach einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt die Diagnose: Brustkrebs. Wie mitten aus dem Leben gerissen fühlt sie sich. Dann geht alles ganz schnell: OP, Chemo, Reha. Sie ist müde, schnell überfordert, durch die Chemo aufgeschwemmt, Haare verloren. Aber sie hat eine Motivation: ihre dreijährige Tochter. Eigentlich wollten sie und ihr Mann gerade jetzt ein zweites Kind. In der Reha trifft sie viele Frauen in der gleichen Situation. Tanja Reinhard hat Frank Eske und Anja Kerßenfischer bei der Rückkehr ins normale Leben begleitet.; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 21.02.2009, Der kleine Prinz und seine Venetia</title>
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  <pubDate>Sat, 21 Feb 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Prinz Romeo I. hat es nicht leicht: Der Düsseldorfer Kinderprinz ist zehn Zentimeter kleiner als seine Venetia Sophie. Die beiden passen eigentlich auch gar nicht recht zusammen. Und außerdem muss der Elfjährige seine extrem vielen Hobbies mit seinem Terminplan als kleine Karnevalstollität in Einklang bringen. Mehr als 50 Auftritte macht das Kinderprinzenpaar in dieser Session. Daneben hat Romeo noch zahlreiche andere Termine: Eiskunstlauf, Tennisstunden bei zwei verschiedenen Trainern, Ballettunterricht und Klavierstunden. Seine Mutter ist gelernte Opernsängerin und gibt alles, um das straffe Bildungsprogramm zu organisieren. Im Leben der kleinen Venetia Sophie geht es ruhiger zu: Sie liebt Kaninchen, hört das ganze Jahr über Karnevalsmusik und trifft sich gern mit Freundinnen. Reporterin Christiane Haas hat die kleinen Tollitäten durch den Karneval begleitet und sich gefragt, wer von beiden den Auftrittsmarathon wohl besser übersteht: Die ausgeruhte Venetia oder der stresserprobte Prinz?; © WDR VideoPodcast</description>
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  <title>Hier und Heute: 14.02.2009, Neues von Nokia</title>
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  <pubDate>Sat, 14 Feb 2009 18:20:00 +0100</pubDate>
  <description>Vor rund einem Jahr war der Name Nokia so etwas wie das große Symbol für die Skrupellosigkeit eines global operierenden Konzerns, der ohne Rücksicht auf Einzelschicksale nach Gewinn strebt. Was ist seither mit den Menschen passiert, die wir damals zwischen Hoffen und Bangen begleitet haben? Margot Krumbiegel etwa hat sich einen Imbisswagen zugelegt und will vom kommenden Monat an ihr Glück hinter der eigenen Pommestheke machen. Benjamin Kemp hat sein Heil im Ausland gesucht: Seit vier Monaten ist der Elektriker in den Niederlanden auf Achse. Und in Rumänien? Was ist aus den vermeintlichen Siegern im Nokia-Poker geworden, etwa aus der elfköpfigen rumänischen Familie, deren Ernährer nach langer Arbeitslosigkeit in der Putzkolonne des neuen Nokia-Werks in Jucu arbeiten konnte? Der in Aussicht gestellte Segen für den Standort als Entwicklungs- und Forschungszentrum ist so unsichtbar geblieben, dass einige der verantwortlichen Lokalpolitiker schon ihren Hut nehmen mussten. Die Reporter Jörg Laaks und Volker Wix haben sich in Bochum und Rumänien umgeschaut.; © WDR VideoPodcast</description>
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